Fleisch und Wurst
Genießen Sie es einfach: Fleisch, das nach Fleisch schmeckt, ausgereift und von guter Konsistenz ist. Die hohe Qualität von Biofleisch hat gute Gründe. Es stammt ausschließlich von Tieren, die artgerecht und nach den strengen Regeln der ökologischen Landwirtschaft gehalten werden. Sie können langsam wachsen, haben genügend Platz und Bewegung, werden mit ökologisch erzeugtem Futter ernährt und schonend geschlachtet.

Die Wahrheit liegt auf dem Teller
Zu den wichtigsten Grundsätzen biologischer Landwirtschaft gehört die artgerechte Tierhaltung. Dazu zählen tierfreundliche Haltungsbedingungen im Stall genauso wie möglichst viel Auslauf und Weidehaltung. Die zertifizierten tierischen Rohprodukte wie beispielsweise Milch oder Fleisch werden nach hohen Qualitätsstandards weiterverarbeitet:
Während die Tiere bei der Massentierhaltung industriellen Zuschnitts ihr Dasein in engen Legebatterien oder auf Vollspaltenböden fristen, muss jedes Biotier ausreichend Gelegenheit zur Bewegung im Freien haben. Bei der Zertifizierung ist neben Auslauf und artgerechter Haltung im Stall die Fütterung der Tiere ein besonderes Kontrollkriterium. Nur bio-zertifiziertes Futter sichert gentechnikfreie tierische Lebensmittel mit biologischer Ursprungsgarantie
Ein Biobauer hält im Prinzip nur so viele Tiere, wie er mit Futter vom eigenen Betrieb ernähren kann. So ist die Zahl der gehaltenen Tiere begrenzt und auf die landwirtschaftliche Nutzfläche abgestimmt.
Freiland- bzw. Weidehaltung sichern den artgerechten Auslauf, und verschiedene Sitz-, Liege-, Wühl-, Kratz- und Legemöglichkeiten sorgen dafür, dass Hühner, Schweine oder Rinder ihre von der Natur vorgegebenen Verhaltensweisen auch in der Zucht ausleben können. Pflanzenfressern ist Weidegang zu gewähren.
Artgerechte Tierhaltung bedeutet aber auch: Biologisches, naturbelassenes Futter aus dem eigenen Betrieb und ohne chemische Zusätze, ohne Antibiotika, Hormone oder Wachstumsförderer . Sollten Futterzukäufe notwendig werden, so müssen auch diese aus biologischer Landwirtschaft stammen. Wenn dies nicht möglich ist, so darf bis zu 10% (bei Pflanzenfressern) und bei anderen Tierarten zu maximal 20% des Futters auch aus nicht biologischer Landwirtschaft sein.
Der biologische Landbau geht einen Weg ohne Gentechnik, er will mit den natürlichen Ökosystemen arbeiten, statt sie zu beherrschen.
Das heißt, der Biobauer verzichtet prinzipiell auf Gentechnik in der Landwirtschaft. Er verwendet kein gentechnisch verändertes Saatgut und verzichtet auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln wie Soja, Mais, Raps, etc. Weiters werden keine gentechnisch veränderten Tier-Rassen gehalten.